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Waschmaschinen

Bosch

Die erste vollautomatische Waschmaschine kam in Deutschland 1951 auf den Markt. Die in Deutschland am meisten verbreitete Bauform ist die Trommelwaschmaschine, bei der sich eine Wäschetrommel um eine horizontale Achse dreht. 

Waschmaschinen werden als Front- oder Toplader angeboten. Die Beladung der Toplader erfolgt von der Geräteoberseite, bei Frontladern durch ein Bullauge an der Gerätefront. Frontlader sind in der Regel auch unterbaufähig, Toplader benötigen dagegen weniger Platz zum Aufstellen. 

Einsparpotential
Maschinen des Baujahres 1970 verbrauchen bis zu 200 Liter Wasser je Waschgang. Das ist fast viermal so viel wie bei einer aktuellen Maschine. Auch Typen aus den Jahren 1980 und 1990 benötigen noch immer über 100 Liter. Aktuelle Maschinen benötigen kaum mehr als 50 Liter pro Waschgang. 

Ähnlich sieht es mit dem Energieverbrauch aus: Waschmaschinen aus den 1970iger Jahren verbrauchen durchschnittlich mehr als doppelt so viel Strom wie moderne Typen. 

Daher gilt: Ist eine Maschine älter als 15 Jahre, lohnt sich ein Neukauf in fast jedem Fall. Denn die moderne Waschmaschine rechnet sich durch gesparte Energie- und Wasserkosten innerhalb kürzester Zeit. Insbesondere bei Familien, denn: Je öfter sie im Einsatz ist, desto schneller amortisiert sich die Investition. Bereits nach 3 Jahren hat man mit der modernen Maschine etwa 600 EUR gespart – und für diese Summe bekommt man schon ein neues Mittelklassegerät. 

Schleuderdrehzahl

Bei einer modernen Waschmaschine reicht die Spanne von 500 Umdrehungen/min bis zu 1800 U/min. Von der Drehgeschwindigkeit beim Schleudern hängt unter anderem die Restfeuchte der Wäsche ab.

Das bedeutet zum Beispiel, dass Wäsche, die auf der Wäscheleine getrocknet wird, nur mit 800-1000 Umdrehungen geschleudert werden braucht, während Wäsche, die maschinell getrocknet wird, vorher aber mit mindestens 1200 Umdrehungen geschleudert werden sollte. Auf diese Art und Weise lässt sich ganz einfach Strom sparen.

Eine größere Schleuderleistung führt durch die stärkere mechanische Beanspruchung zu einem höheren Verschleiß der Wäsche. Etwa ab 1000 Umdrehungen pro Minute wird das Schleudern zur Herausforderung für die Maschine: Denn ohne elektronische Unwuchtkontrolle gerät die Waschmaschine bei höheren Schleuder-Geschwindigkeiten leicht ins Wackeln.

EU-Label (Energieeffiziensklassen)

Das EU-Energielabel bewertet bei Waschmaschinen neben der Energieeffizienzklasse auch die Schleuderleistung, die in Kategorien von A bis G eingeteilt werden. Sie steht für die Restfeuchte, die nach dem Schleudern in der Wäsche verbleibt. Die Restfeuchte wird in Prozent ermittelt und dient der Einteilung in eine Schleuderwirkungsklasse.

Weitere Informationen zum EU-Label.

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